Liebe Kommilitoninnen und Komilitonen,

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch über 60 Jahre nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors in Deutschland treiben braune Ideologien und Täter ihr Unwesen. Dieses Phänomen gibt es in allen größeren gesellschaftlichen Zusammenschlüssen. Es wird dadurch nicht kleiner, dass es verschwiegen, klein geredet oder toleriert wird.


Eine Demokratie muss wehrhaft sein. Sie zu schützen ist die Aufgabe eines jeden Mitglieds einer Gesellschaft. Deswegen muss Rechtsextremismus mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen und demokratischen Mitteln bekämpft werden.

Unabhängig von der Frage, was rechtlich im Umgang mit Rechtsextremisten möglich ist, ist es umso wichtiger, deutlich zu machen, was politisch und gesellschaftlich gewollt ist.

Der Verein "Rheinhessen gegen Rechts e.V." hat sich dieses Problem zur Aufgabe gemacht. Wir wollen dazu beitragen, dass Rechtsextremismus und Nationalismus in unserer Gesellschaft keinen Fuß fassen können und treten für Demokratie ein.

Deswegen haben wir die Initiative "Nazifreie Uni" ins Leben gerufen. Wir  wollen, dass die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz eine Universität der Vielfalt und der Toleranz ist. Dafür stehen wir ein!

Bitte setzen auch Sie ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und unterschreiben Sie die Resolution. Die Unterschriften werden gesammelt und gegebenenfalls auf dieser Internetseite veröffentlicht (sofern Sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind). Zudem werden Sie an die zuständigen Stellen übergeben.

Mit freundlichen Grüßen


Roland Schäfer
Vorsitzender des Vereins "Rheinhessen gegen Rechts" e.V.




Nein zu Nazis!

Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz steht für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Sie unterhält viele Verbindungen zu befreundeten Partneruniversitäten im Ausland. Viele ausländische Studentinnen und Studenten verbringen auf dem Campus ihren universitären Alltag. Sie sind geschätzte und annerkannte Mitglieder der Hochschule.

Unserer Hochschule ist tolerant und weltoffen. Hier leben und lernen Menschen unterschiedlichster Überzeugungen, Herkunft und Lebensweisen zusammen.

Diskriminierende Haltungen, rechtsextremistische und rechtsradikale Bestrebungen, antisemitische, ausländerfeindliche und homophobe oder gegen Minderheiten gerichtete Ideologien finden an unserer Universität keinen Platz.
Und das soll auch so bleiben.

Wir wollen, dass die Mainzer Universität eine Hochschule bleibt, an der keiner aufgrund seiner Herkunft, seines Glaubens, seiner Hautfarbe oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird. Rechtsextremisten haben auf unseren Campus nichts zu suchen.

Wir wollen entschieden gegen jeden Keim der braunen Saat eintreten und alle rechtlichen und gesellschaftlichen Mittel ausschöpfen. Wir stehen für Vielfalt und Toleranz. 


Unterschreiben Sie jetzt die Resolution!